Bruno Labbadia ist nicht mehr Trainer beim HSV
Der desaströse Auftritt seiner Ex-Mannschaft gestern Nachmittag in Hoffenheim ist dem jungen Trainer jetzt zum Verhängnis geworden. Nach der 1:5-Schlappe in der Bundesliga hatte Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann erklärt, dass man sich mit und ohne den Trainer zusammensetzen werde, um zu entscheiden, wie die letzten Spiele jetzt noch erfolgreich absolviert werden können.
In der Bundesliga haben die Hamburger keine Möglichkeit mehr sich aus eigener Kraft für die Europa League zu qualifizieren. Es bleibt also nur noch der Sieg in der Europa League. Am Donnerstag geht es im Halbfinalrückspiel gegen den FC Fulham in London also auch um die Wahrung einer Chance im internationalem Wettbewerb für die nächste Saison. Anscheinend haben die HSV-verantwortlichen entschieden, dass Bruno Labbadia die Mannschaft nicht mehr erreichen kann.
Der niederländische Technik-Trainer Ricardo Moniz hatte bereits das HSV-Training am Morgen mit zehn Spielern geleitet. Moniz, der am Saisonende zum österreichischen Meister Red Bull Salzburg wechselt, könnte die Mannschaft bis zum Saisonende weiterführen.